SPARETECH, die führende Datenplattform für industrielle Ersatzteile, hat in einer Series-A-Investitionsrunde unter der Leitung des New Yorker Software-Investors Insight Partners und mit Beteiligung von Headline und bestehenden Investoren 10 Mio. Euro erhalten, um international zu skalieren. Die 2018 von Martin Weber und Dr. Lukas Biedermann, ehemaligen Porsche-Ingenieuren, gegründete Lösung beantwortet die Krise in der Lieferkette mit automatisierten Prozessen im Ersatzteilmanagement und reduziert Ausfallzeiten, Kosten und CO2-Emissionen der Hersteller.
Die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes stehen weltweit von allen Seiten unter Druck. Einst stabile Lieferketten sind nun durch turbulente geopolitische Entwicklungen, Arbeitskräftemangel, steigende Materialkosten, höhere Zinssätze und strengere Kreditvergabestandards bedroht.
Große Industrieunternehmen verlieren jedes Jahr bis zu 120 Millionen Euro pro Produktionsstandort durch ungeplante Ausfallkosten (Quelle). Um dies zu verhindern, binden die Unternehmen einen großen Teil ihres Cashflows, indem sie riesige Lagerbestände an Ersatzteilen anlegen. Dennoch befürchten 72 % von ihnen kritische Lieferengpässe (Quelle).
Um diese Herausforderungen zu meistern, müssen die Unternehmen in neue Technologien investieren, um innovative Wege zur Kostenkontrolle und Effizienzsteigerung zu finden. Der Markt für industrielle Ersatzteile ist jedoch nach wie vor unterentwickelt und stützt sich häufig noch auf veraltete, maßgeschneiderte Lösungen wie Excel-Tabellen und manchmal sogar auf Papier und Stift.
Mit verifizierter Ersatzteildatenintelligenz und der notwendigen Software, um diese Erkenntnisse in Effizienz umzusetzen, ermöglichen wir unseren Kunden, ihren freien Cashflow zu steigern. Unser globales Datensystem verbindet Informationen von Originalherstellern mit den Datenbanken unserer Kunden und integriert sie in unsere bestehenden Softwarepakete (häufig von Unternehmenssoftwareanbietern wie SAP).
Ob durch menschliches Versagen oder einfach unzureichende Software-Integration, schlechte Datenqualität ist die Hauptursache für ineffizientes Ersatzteilmanagement.
Unsere einzigartigen und intelligenten Abgleichsalgorithmen sind darauf ausgelegt, Dateninkonsistenzen, Duplikate und veraltete Materialien im Materialstamm des Unternehmens zu erkennen. Sobald diese Daten identifiziert sind, werden sie angereichert, harmonisiert und alternative Beschaffungsoptionen hervorgehoben, um fundierte Entscheidungen zu erleichtern.
Im Kern geht es bei SPARETECH darum, industrielle Ersatzteildaten in eine effiziente, zuverlässige und kollaborative Erfahrung zu verwandeln. Wir beginnen damit, dass Wartungsteams ihren Ersatzteilbestand einfacher und effizienter verwalten können. Die Beschaffungsabteilungen erhalten Einblick in die Lieferanten. Aber die Vorteile von SPARETECH gehen weit über die Grenzen eines einzelnen Unternehmens hinaus.
Durch die Schaffung einer Plattform, die Akteure aus der gesamten Industrie miteinander verbindet, tragen wir zum Aufbau einer widerstandsfähigeren und vernetzten Gemeinschaft bei, die besser auf die Herausforderungen der heutigen Wirtschaft reagieren kann.
SPARETECH hat bereits mehr als 120 globale Fertigungsunternehmen unterstützt, darunter Bosch, Nestlé, Porsche, Yanfeng und Airbus Helicopters. Wir haben auch ein starkes Netzwerk von innovativen Partnern aufgebaut, darunter ABB, Parker, Siemens und weitere globale Hersteller von Automatisierungstechnik.
Seit ihrer Gründung hat unsere Ersatzteil-Datenintelligenz-Plattform Kunden geholfen,:
So hat Bosch beispielsweise eine Effizienzsteigerung von 50 % erreicht, indem die Überprüfung aller Ersatzteillisten neuer Maschinen mit SPARETECHs Technologie automatisiert wurde.
Das bestehende Investorenteam, bestehend aus Headline und dem Plug and Play Tech Center sowie prominenten Angel-Investoren wie Christian Gaiser, Carsten Thoma, Christian Reber und Frederik Pfisterer, unterstützt SPARETECH gemeinsam mit Insight Partners bei seiner Mission, eine industrielle Zero-Waste-Sharing Economy mit Software made in Germany zu schaffen.